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19/11/11 der 2j. Lycidas gewinnt in England

nun drei 2j. Sieger in England, Frankreich und Irland

Der 2j. LYCIDAS (ZAMINDAR-La Felicita) gewann heute in sehr schönem Stil auf der Rennbahn von Wolverhampton. Es war der zweite Start des Hengstes und es sah schon sehr versprechend aus, wie er sich unter Stevie Donohoe vom Feld lösen konnte.

LYCIDAS wurde von Graf und Gräfin Stauffenberg auf deren SCHLOSSGUT ITLINGEN gezüchtet und aufgezogen und auf zwei Auktionen angeboten. Bei der BBAG Jährlingsauktion fand sich kein entsprechender Käufer und so wurde er zurückgekauft und bei den Tattersalls October Sales Part I erneut angeboten. Leider ging er dort wegen Hufproblemen lahm und konnte nicht in den Ring gebracht werden. Der junge Trainer Toby Coles, dem der Hengst sehr gut gefallen hatte, bemühte sich ihn privat zu erwerben, bekam aber nicht das entsprechende Syndikat zusammen. Sir Mark Prescott, der Mentor von Toby, empfahl Graf Stauffenberg seinen Schützling bei einer dicken Zigarre wärmstens und so entschloss man sich, den Hengst in Partnerschaft zu behalten und somit auch dem jungen engagierten Mann eine Chance zu geben.

LYCIDAS ist ein rechter Bruder im Blut des Gruppesiegers LUCIDOR (v. ZAFONIC), aber vor allen Dingen der Championstute und Gr.1 Siegerin LADY MARIAN (v. NAYEF), die mit ihrem Sieg im Prix de l´Opera am Arc-Sonntag den bis dato bedeutendsten Treffer eines Pferdes aus der Stauffenberg´schen Zucht erzielte.

Der Jahrgang 2009 scheint von guter Qualität zu sein, denn von den acht Nachkommen, die Graf und Gräfin Stauffenberg in diesem Jahrgang gezüchtet haben, sind bis dato vier gelaufen und LYCIDAS bereits der 3. Sieger. Den Anfang machte GOLDEN ERA in den Farben von Gerard AUgustin-Normand in Frankreich, dann folgte der Treffer von FRONTIER für Michael Tabor, Derrick Smith und Mrs John Magnier in Irland und jetzt eben LYCIDAS in den Farben von Toby Coles, aber im Mitbesitz seiner Züchter, in England. Gleichzeitig wird auch die Internationalität der Zucht von Graf und Gräfin Stauffenberg dokumentiert, denn keiner dieser Treffer wurde in Deutschland erzielt.